Kapitel 8 , Teil: 1

Antike Philosophen zur Objektivation der Perfidie (Christensekte)

 

"Widersteht nicht dem Bösen ..." (Mt 5:39) - das Motto aller organisierter Verbrechen, Mafiosi,  des Satans und der "Bergpredigt"!

 

Die

 

Die Konstituierung der Philosophie durch Parmenides -  

 

Die heraklitäisch-eleatische Antinomie und die „Gottesbeweise“

 

von

 

Hans Henning Atrott

 

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Letztmalig revidiert am 10.2.2014

 

 

 

Dieser Exkurs befasst sich mit der Bedeutung des Philosophen Porphyr (232 / 3 – 304 n.u.Z.), stellt die damalige Situation der Philosophie dar und weist nach, dass die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) die Philosophie nie erreichten. Die theistischen Gottesbeweise waren schon widerlegt, ehe sie aufkamen – und zwar durch den antiken griechischen Philosophen Parmenides (540 – 480 v.u.Z.). Die Erkenntnis, dass es außerhalb des Seins nichts gibt und dass es zur Aufrechterhaltung des Seins keines Gottes bedarf, ja keiner möglich ist, stellt den Beginn der Philosophie dar, den auch seriösere Theismen, wie z.B. der Islam, nicht erreichen. 

 

Es wird dann die Lächerlichkeit aufgezeigt, mit welcher sich die christliche Sklaverei, die hoch stehende Philosophie des Neuplatonismus zunutze machen wollte. Im Grunde genommen ist das, was da als christliche Theologie firmiert, nur eine Verballhornung  des Neuplatonismus, einer Philosophenschule, zu der auch Porphyr zählt. Porphyr griff Aberglauben allgemein an - so also nicht nur den christlichen, sondern auch den antik ägyptischen. Jesus erlernte nach dem Philosophen Celsus (um 178) seine Zauberkünste in Ägypten, mit welchen er sich dann in Palästina zum „Gott" gaukeln wollte.  Insofern ist ein Zusammenhang zwischen dem christlichen Bluff und altägyptischer Zauberei nachgewiesen. Porphyr sieht  richtig, dass eine Erkenntnis des christlichen Aberglaubens allgemein im Zusammenhang des antiken  Aberglaubens steht. 

 

Weiter zeigen wir auf, dass der Widerspruch (die Antinomie) der beiden Philosophen Parmenides und Heraklit  (544 – 483 v.u.Z.) die Philosophie konstituiert -  oder etwas volkstümlicher ausgedrückt: die Geburt der Philosophie darstellt. Wem dies zu ausführlich ist oder wer sich für diese historische Darstellung der Philosophie nicht interessiert, sollte diesen Exkurs überspringen  und unten auf  "next" klicken.

 

Um die Berichte der außerchristlichen Quellen, insbesondere zu diesem Doppelmord des Petrus an dem Ehepaar Ananas und Saphira (vgl. Apg 5:1-10) in ihrer Seriosität entsprechend würdigen zu können, müssen wir etwas näher ausholen. Sie stammen nicht von irgend jemand, auch nicht von einer wohl sehr gebildeten, aber ansonsten unbekannten Persönlichkeit, wie es beim Griechen Celsus der Fall ist, sondern von einem der bedeutenden Philosophen der Menschheitsgeschichte, der im Gegensatz zu jenem Propheten der Rache (Jesus) und seinen Komplizen (Christen) absolut seriös ist. Dies  soll um die Glaubwürdigkeit der Quelle wegen hier einmal eingehender verdeutlicht werden.

 

 Außerdem können wir bei dieser Gelegenheit  obendrein  aufzeigen, zu welcher Lächerlichkeit  es führt, wenn Objektivationen (Inkarnationen) der Perfidie sich als Philosophen ausgeben und diesen Status allein deshalb erreichten, weil sie tatsächliche Philosophen aus dem Neid ihres Größenwahnsinns  schon immer verhindert, verboten, eingesperrt oder gar totgeschlagen haben.  Z.B., als die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) im Jahre 529 die von Platon gegründete Akademie verboten hatten, fielen die christlichen Objektivationen bzw. Inkarnationen der Perfidie  mit Steinen über deren letzte Leiterin her und ermordeten sie!  Das Gesetz der Perfidie, dem sich Objektivationen der Perfidie bis in den Tod verpflichtet fühlen,  gebietet es jedoch,  diesen Mord als "Feindesliebe" für die  "soziale Perfektion" zu bezeichnen, sofern man nicht dasselbe oder ein ähnliches Schicksal von diesen Desperados, Blutsaugern und Parasiten erfahren will...

 

Das ist schließlich die durchgreifendste Methode, mit welcher sich die Allerletzten zu den "Allerersten"  machen  können und die Christenbarbaren gemacht haben. Deshalb holen wir nun hierzu ein wenig philosophisch aus.

Wir erwähnten bereits den Philosophen Porphyr (232 / 3 bis 304 n.u.Z.), den Schüler des großen Plotin (205 bis 270 n.u.Z.). Viele  Philosophen, wenn auch zugegebenermaßen  eine Minderheit, meinen, dass Plotin  Platon und Aristoteles noch übertroffen habe.  Dies ist  zugegebenermaßen die Ansicht  einer Minderheit, der sich jedoch der Autor dieser Abhandlung anschließt. Plotin  schaffte,  u.a. auch die Synthese von Platon und Aristoteles, besonders  aber die Synthese der heraklitäisch-eleatischen Antinomie. Was das ist, darauf werden wir weiter unten zu sprechen kommen.  Plotin lebte  jedoch in einer Zeit der erstarkenden Christenbarbarei. Für „die Kranken, die des Arztes bedürfen" (Lk 5,31) jedoch als „Salz der Erde" (Mt 5, 13) oder gar „Licht der Welt" (Mt. 5,14) zu reputieren  wünschen, war es unerträglich, dass ein solcher überragender Geist die christliche Barbarei ablehnte.

 

 Deshalb wurde er nach Möglichkeit verschwiegen, weil man  ihn damals noch nicht umbringen konnte.  Plotin wurde in seiner Bedeutung von diesen Rotznasen und Anhängern des "Menschen Betrügers" (Jesus "Christ") entweder verschwiegen oder herabgesetzt. Aber dies taten die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder), wie wir von Porphyr sogleich hören werden, auch mit Platon.  

 

Warum gab es in der Zeit zwischen dem sechsten und 16. Jahrhundert im Abendland keinen bedeutenden Philosophen? Weil die christliche Sklavenhaltersekte, diese "Liebessklaven"  des Neides, des Hasses und der Rache - in den Trojanischen Pferden des jeweiligen Gegenteils -  alles verhindert, zur Not auch alles zu Tode gefoltert und verbrannt hatte. Zunächst wurde die außerordentliche Bedeutung  Plotins für die Geschichte der Philosophie auch von den Christen – neidvoll – anerkannt, wie das unten stehende  Zitat des scheinheiligen Christenaugusts beweist. 

 

So schrieb  diese besonders hinterhältige, fiese, bigotte Heuchelmeuchelgestalt von Aurelius Augustinus, ein Untersklavenhalter ("Bischof") des Jesus "Christ", ein Christenaugust von moralisch  kaum zu unterbietender verkommenster Art, der bei diesen Halunken als „heiliger August“ firmiert:

 

„ ... das Antlitz Platons aber, das reinste und leuchtendste in der  Philosophie, erstrahlte ... vor allem in Plotin.  Von diesem platonischen Philosophen hat man geurteilt, er sei Platon so ähnlich, dass man annehmen müsse, sie hätten zusammen gelebt. Andererseits liegt  so viel Zeit dazwischen, dass man glauben muss, Platon sei in ihm wieder  zum Leben erstanden.“[i]

 

Plotin war der erste Philosoph, der eine durchgebildete Ontologie (Lehre vom Sein) entwarf, die es  bei Platon und Aristoteles (noch) nicht gibt. Gegenteilige Behauptungen beweisen den Unterschied zwischen einem Möchtegernphilosophen und einem tatsächlichen, denn es hat niemand die Geschichte der Philosophie in ihren Grundzügen verstanden, der dies nicht erkannt hat. 

 

 Schon diese Tatsache (der ersten durchdachten Ontologie) allein macht Plotin zum Olymp unter allen Philosophen. Die Christusbarbaren erkannten die Größe Plotins, wussten jedoch auch um den Schaden, der ihrem barbarischen Größenwahnsinn zugefügt wird, wenn diejenigen, die sich da vermeintlich mit „Gott“ im Bunde heucheln und einen ihrer verkommensten Subjekte sogar "Gott" als Vormund (Jesus) vorsetzen, von dem  größten Geist der Menschheit als Blödmänner, Blödfrauen und Gaukler, Gauklerinnen verachtet werden. 

 

Nach dem Motto, die Letzten sind nun die „Ersten", warfen die Christusbarbaren, wie z.B. Plotins Schüler Porphyr berichtete, rotznäsig sogar Platon vor,  dass er - im Vergleich zu diesen Würmern und Giftzwergen in der Jauchengrube (Christendesperados) – nicht tief genug gegangen sei:

 

  „Es gab dort zu seiner (Plotins) Zeit zahlreiche Christen ... sie führten viele in die Irre, und waren doch nur selber irregeführt, und lehrten, Platon sei nicht bis in die Tiefe der geistigen Wesenheit vorgedrungen.“[ii]

 

Wenn nicht so viele Leichen aus den Kellern der Christusbarbaren stinken würden, könnte man die Christusbarbaren als  immer währende Faschingsfiguren "hochwürdigen"  ... Während die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) nur eine Hass- und Rachetiraden ausstoßende Unperson aufweisen können, die nach Ejakulationen solcher Emotionen auch hin und wieder zum obligatorischen Selbstmitleid neigte, war Plotin von einem beeindruckenden, vornehmen Wesen - etwas,  das es also durchaus schon damals gab. Porphyr berichtet an anderer Stelle:

 

 

„Während er (Plotin) sprach, trat sein Geist sichtbar zutage und bestrahlte mit seinem Glanz selbst noch sein Antlitz; immer anziehend von Anblick war er in solchen  Augenblicken geradezu schön  ..."[iii]

 

 

Über Plotin konnte man also berichten, wie er aussah. Über den Schweinehirten  der Barbaren, der aus der Kloake der Objektivationen (Inkarnationen) der Perfidie zu ihrem „Gott" gemacht wurde, konnte man nur schweigen, um dann – die Vergessenheit erreicht – das Täuschungswerk der Verschönerung zu beginnen. Nicht einmal das schlimmste Täuschungswerk dieser Terroristen! (Siehe hierzu die Abhandlung des Verfassers: Wie sah Jesus aus?).

Worum ging es nun also in der  Philosophie? Was macht die Bedeutung des Dreigestirns  von Platon, Aristoteles und Plotin am Himmelszelt des Geistes aus?  Sowohl die  Philosophie  Platons als auch die  des Aristoteles  zielten auf die Lösung eines Widerspruchs, der damals die geistige Welt bewegte und der den Beginn der Philosophie darstellt.  Weil dieser so bedeutend ist und den Theismus wirklich als ein Relikt der  intellektuellen Minderwertigkeit nachweist, müssen wir hier ins Detail gehen.

 

(Hierbei wäre allerdings noch einmal zu betonen, dass die Christensekte keinen Theismus, sondern einen Atheismus darstellt, weil  es die  Struktur des Theismus dazu gebraucht bzw.  missbraucht, einen Menschen, einen Todessträfling aus dem Kreis dieser Barbaren, zum „Gott“ zu machen.  Das ist kein Glaube an Gott, sondern ein Glaube an ein goldenes Kalb. Sich selbst zum „Gott“ zu machen bedeutet, nicht an Gott zu glauben. Es bedeutet sogar  Atheismus! Nur jemand, der nicht an Gott glaubt, kann sich selbst zum "Gott" machen oder sich einen "Gott" selbst machen. Wenn jemand wirklich an Gott glaubt, dann würde er ehr vor Angst sterben, als sich zum „Gott“ zu machen. Yehoshua-ben-Pandera <Christenjargon: Jesus "Christ"> ist einer der ersten Atheisten!   Allerdings gibt es auch ehrenwerte Formen des Theismus. Jede Religion ist keineswegs eine christliche Schweinehirten-, Barbaren- oder Desperadobande!). Dennoch werden wir nun nachweisen, dass auch der ehrbare Theismus ein Kinderdenken ist, d.h., keine philosophische Qualität erreicht. (Dass Buddhismus oder Hinduismus überhaupt keine theistischen  Religionen sind, braucht wohl nicht näher ausgeführt zu werden. Sie sind daher nicht als geistig minderwertig zu betrachten).

 

Die heraklitäisch-eleatische Antinomie

 

 Zwei Philosophen  mit scheinbar gegensätzlicher Erkenntnis bildeten  den Ausgangspunkt, die eigentliche Geburtsstunde  der Philosophie. Wie Mann und Frau ein neues Menschenleben schaffen, kreieren sie die Philosophie:

 

Auf der einen Seite haben wir Parmenides (540 – 480 v.u.Z.), auf der anderen steht Heraklit (544 bis 483 v.u.Z.). Gemeinsam  werden sie  die Philosophie konstituieren. Es ist jedoch ein ungleiches „Paar“. Von beiden ist Parmenides der weitaus gewichtigere, der bedeutungsvollere, der viel tiefere Denker, der allerdings ohne das „Reagenzglas“ Heraklit nicht vorankommen  wäre. Parmenides ist überhaupt der bedeutendste Vorsokratiker. Er beobachtet nicht nur scharf, er hat auch einen messerscharfen Verstand und die richtige Intuition (Einfälle).

 

1.      Schritt: Parmenides denkt über die Bedingungen der Möglichkeit von Sein und Nichts nach. Diese  Frage (über die Bedingungen der Möglichkeit einer Sache nachzudenken) bedeutet  Transzendentalität, wie es Kant über 2000 Jahre später formulieren wird. Transzendentalität bedeutet aber keine  doppelstöckige oder gar dreistöckige Welt (Himmel, Erde, Hölle), wie die  Theisten fälschlicherweise glauben. Parmenides sagt nun, dass das Sein notwendigerweise ist, dagegen das Nichts allenfalls eine Kategorie des Verstandes ist, der nichts in der Wirklichkeit entspricht und entsprechen kann:

 

Das eine: dass (etwas) ist, und das nicht zu sein unmöglich ist.“[iv]

 

2.     Schritt: P. geht nun noch weiter und behauptet die Identitätsfähigkeit des Seins, d.h., die Identität von Sein und Seinkönnen, d.h.,  wiederum, dass man  z.B. nicht zwischen einer Katze und einer Fähigkeit, eine Katze zu sein, unterscheiden kann. Das ist eine reine Unterscheidung, die nur im Verstand existiert, aber keine Entsprechung  in der Wirklichkeit, dem Sein, findet:

 

 „Denn dasselbe kann gedacht werden und sein.“ [v]

 

„Richtig ist, das zu sagen und zu denken, dass Seiendes ist, denn das kann sein.“[vi]

 

Dass etwas gedacht werden kann und ist, bedeutet bei Parmenides nicht, dass etwas ist, weil es gedacht werden kann, sondern die in diesem Fall (der Identitätsfähigkeit des Seins) gegebene Koinzidenz von Sein und Seinkönnen. In den Gehirnen der Christensklaven, die immer gerne mitreden wollen, wenn auch nicht können, kann Gott noch nicht einmal Gott sein. Er hat nicht die Fähigkeit Gott zu sein, sondern braucht dazu noch einen „heiligen" Geist, d.h., eine Fähigkeit Gott sein zu können, nichts anderes wäre nämlich der heilige  Geist, obendrein auch noch einen Todessträfling, millionenfachen Mordanstifter, als Sohn, um seine Rache („liebend" und stellvertretend) für alle Bösen und Blöden abreagieren zu können. Ein armer „Gott", so arm und barbarisch wie seine Objektivationen  (Ausgeburten)  der Perfidie  ("Kranke, die des Arztes bedürfen" Lk 5.31)! Es müsste also zunächst einmal jemand die Notwendigkeit einer Differenz von Sein und Seinkönnen nachweisen, also zwischen der Eigenheit so (d.h., in dieser Bestimmtheit) zu sein und der Fähigkeit eine solche Eigenheit (Bestimmtheit) sein zu können.  Auf dieser reinen Unterscheidung des Verstandes (distinctio rationis) beruhen die so genannten „Gottesbeweise".  Denkt  man diesen Blödsinn konsequent zu Ende, dann benötigten wir schon zwei „Jemande" für eine solche Widerlegung dieses Unsinns, 1.) ein Jemand, der widerlegt und 2.) ein (weiterer)  jemand, der die Fähigkeit hat, dieser jemand zu sein  ...

Nun, wie kommt Parmenides zu der Behauptung, dass  Sein und Seinkönnen identisch sind, also zur Identitätsfähigkeit des Seins?  Hier setzten nun die eigentlichen genialen Überlegungen an, welche die  These von einem schönen Glauben in eine zwingende Logik verwandelt. P. führt weiter aus: 

 

"Entweder ist es , oder es ist nicht." vii

 

"Also muss es entweder ganz und gar sein oder (gar) nicht." viii

 

Im letzten Zitat liegt nun die Erkenntnis und  Definition der Identitätsfähigkeit des Seins. Parmenides behauptet also, wenn es dem Sein auch nur im Entferntesten an etwas mangeln würde, dann gäbe es das Sein überhaupt nicht. Entweder ist es vollständig oder es ist überhaupt nicht.    Einmal  in der  Sprache der modernen Physik gesprochen: Würde die Energie, die sich ständig gleich bleibend erhält, auch nur um ein millionstel Gramm    abnehmen, würde der ganze Kosmos sich auflösen. Wenn das Sein ist, dann kann es vollständig  sein. 

 

„ ...denn es leidet keinen Mangel. Wäre es nicht so, würde es ihm an allem mangeln.“[ix]

 

Eine Unterscheidung zwischen einer Sache und der Fähigkeit, diese sein zu können, worauf, wie gesagt,  alle Theismen und „Gottesbeweise“ letztendlich beruhen, ist somit nur eine Dummheit des Verstandes, die keine Entsprechung in der Objektivität hat. Die Philosophie begann also mit der Erkenntnis der Identitätsfähigkeit des Seins.   Sein bedeutet auch  Seinkönnen, und zwar schon am  Anfang der Philosophie.

 

Es besteht kein Unterschied zwischen einem Atom und der Fähigkeit, ein Atom sein zu können. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Molekül und der Fähigkeit ein Molekül sein zu können, wohl aber gibt einen Unterschied zwischen einem „Gott" der christlichen Barbarensekte und der Fähigkeit christlicher Barbarengott sein zu können. Dieser braucht a) noch einen Geist, christlicher Barbarengott sein zu können (der hl. Geist) und dann noch einen Sohn oder Vormund (Jesus), der ihm sagt, was er zu tun hat, insbesondere, wenn er völlig willkürlich zu bevorzugen hat  ...

 

Plotin wird später  sagen, dass Sein Sosein und Soseinkönnen bedeutet. Doch Parmenides stellt  zunächst nur die Frage, wie Sein überhaupt möglich ist, und warum es kein Nichts geben kann. Die Probleme, wie aus Einem vieles wird, wird erst Plotin aufwerfen und Lösungen hierzu finden. Platon und Aristoteles waren mit der Lösung der heraklitäisch-eleatischen Antinomie noch zu sehr beschäftigt, deren Bedeutung für die Geburt und Existenz der Philosophie gar nicht  hoch genug geschätzt werden kann.

 

Damit waren die Gottesbeweise der Theisten, die zu keiner Zeit noch nicht einmal bewiesen haben, dass ein Betrüger auch „Gott" ist, schon widerlegt, bevor diese anderthalbtausend Jahre später, „Anselm in der kunterbunten und christlichen Karnevalsbütt" erfunden hatte.  Anselm, der kleine Doofichrist und Doofisklave, kam sich großartig vor,  über ein Sein nachzudenken, das nicht größer gedacht werden kann (ens quod maius cogitari non potest), und  meinte damit „Gott" als Hülle für den Desperado Jesus, um diese Missgestalt (Jesus) zum „Gott“ zu machen.  Er hätte genauso über einen Blödsinn oder ein Verbrechen nachdenken können,  der bzw. das nicht größer gedacht werden kann – und wäre damit auf seine Christenbarbarensekte gekommen  ...

 

Ansonsten hätte dieses Christenkasperle  einmal über die Bedingungen der Möglichkeit von Größe nachdenken sollen, wozu er zu christenblöd war. Dann hätte er festgestellt, dass alle seine Folgerungen schon als Voraussetzungen in seiner These vorhanden sind.  Na, ja – wenn Mafiosi als „Philosophen“ auftreten wollen  ...

 

Im Grunde genommen verlagern die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) das Problem der Identitätsfähigkeit vom Sein auf  ihre Einbildung von „Gott". Schließlich müssen sie Gott ja irgendeine Identitätsfähigkeit zubilligen, was sie geistig verkrüppelt mit „Konstrukten",  wie z.B. „heiliger Geist" oder „Aseität" auch tun  ... Man hat also mit der Vorstellung von „Gott" nichts gewonnen, sondern nur dasselbe Problem verschoben. Die Probleme, die sich mit dem Sein stellen, werden auf Gott verschoben und für die Wirklichkeit nur Scheinlösungen angeboten oder sich mit diesen selbst betrogen. Aber es lebt sich schon besser mit der Einbildung, Antworten auf Sachverhalte zu haben, für die man in Wahrheit keine hat.  Für viele Menschen ist das Unerträglichste die Ungewissheit, auf wichtige Fragen keine Antwort bzw. Erkenntnis zu haben. Von daher sind sie nur allzu gerne bereit, sich in Einbildungen von Antworten und Wissen zu flüchten, als die eigene Unwissenheit sich einzugestehen. Und zur  Versklavung der Menschheit sind  Scheinantworten  obendrein besser geeignet als Erkenntnis und Wissen …

 

Die „Gottesbeweise“ wurden also keineswegs  erst durch Kant, sondern schon durch Parmenides, und zwar viel zwingender und scharfsinniger widerlegt, bevor sie überhaupt aufkamen. Nur nach der Machtergreifung  durch die christliche Barbarensekte  und deren Gewaltverbrechen gegen abendländische Kultur  durfte dies

 

a) nicht gesagt werden und

b) wurden Platon und Aristoteles, nachdem man ihnen nicht anders Herr werden konnte, schließlich verballhornisierend  zu Christen (ab Anfang des 13. Jahrhunderts, aber nicht zuvor) gelogen.

 

Hierzu ist  zu bemerken, dass die Christenbarbaren Platon und Aristoteles mit gleicher Energie ermordet hätten, wie sie diese Philosophen  - dann viele Jahrhunderte später -  okkupierten, wenn sie in Zeiten christlicher Barbarei gelebt hätten. Immerhin sagten schon die antiken Griechen voraus, dass Hades (Satan) und sein Bruder (Jakobus?) ein Drittel des Universums erobern würden. Sind wir von der Erfüllung dieser Prophetie noch weit entfernt?

 

Die Ursachen der christlichen Verbrechen  - ob nun gegen die Menschen oder die Wissenschaft – sind dadurch bedingt, dass die Letzten, die so gerne als „Erste" gelten wollen oder  „Kranke, die  des Arztes bedürfen" (Lk 5,31) keine Größe zulassen, die sie selbst nicht haben. Und weil sich dies hinsichtlich der christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) auf sehr niedrigem Niveau abspielt, sind die Verbrechen in dieser Sekte am schlimmsten.  Wenn Platon der Herrschaft der Philosophen  das Wort redete, dann hat er objektiv Recht insofern, dass selbst bei schlechten Charaktereigenschaften (keine Größe zu zulassen, die der Herrscher oder die Herrschenden nicht haben), dieses sich dann -  bei der einer Philosophenherrschaft - auf einem sehr hohen Niveau vollziehen würde, sodass dann gewissermaßen noch immer viele „Blumen" blühen könnten  ...  Bei „Kranken, die des Arztes bedürfen" (Lk 5, 31) spielt sich die Maxime (keine Größe zuzulassen, welche die herrschen Christenbarbaren nicht haben) auf beispielhaft unterstem Niveau ab und deshalb ist die Christensekte als Terroristensekte nicht zu übertreffen.

 

 Man kann die Wahrheit dieser Aussage auch als Fallstudie an der Universität verifizieren. Ein Professor will immer Schüler machen, in welchen er sich „verewigen" möchte  ...  Diese Berufskriminalität gilt unter Professoren als Kavaliersdelikt. Es wird niemand von der öffentlichen Hand dafür bezahlt, dass er sich Schüler macht, sondern Forschung und Lehre voranbringt. Von  ganz, ganz wenigen Ausnahmen abgesehen darf kein Student den Professor in den Schatten stellen. Dann gibt es in der Regel Krieg auf „Leben und Tod". Auch hier wird  die Maxime getätigt: Keine Größe zu zulassen, welche der Herrscher nicht hat. Wenn nun ein Professor sehr blöd ist, wird dies möglicherweise zu gar keiner  oder  zu einer bemitleidenswerten „Schülerproduktion" führen. Ist der Professor allerdings doch sehr beschlagen und eine Koryphäe, dann wird sich der gleiche moralische Mangel, (keine Größe zu zulassen, die der „Herrscher" selbst nicht hat) nicht so gravierend auf den wissenschaftlichen Nachwuchs auswirken. Dann  werden bei Letzterem  noch einige Studenten eine Chance haben, die bei dem weniger Intelligenten schon längst, als Intimfeinde auf dem Kieker sind.

 

 Aber zurück zu Parmenides:  Immerhin hat die These des Parmenides  von der Identitätsfähigkeit des Seins, die, wie gesagt, eine Konstituente der Philosophie darstellt, eine Entsprechung in der (heutigen) empirischen Naturwissenschaft, nämlich in dem 1. Lehrsatz der Thermodynamik, d.h., in der Erhaltung der Energie. D.h.,  die Aussagen des Parmenides sind in gewisser Weise sogar empirisch verifizierbar.

3.      Schritt: P.  kommt nach Prüfung der  Bedingungen der Möglichkeit eines Nichts zu dem Ergebnis, dass es ein solches Nichts überhaupt nicht geben kann – dass es sich also bei dem Nichts nur um einen Begriff des Verstandes handelt, dem nichts in der Wirklichkeit (im  Sein) entspricht:

 

„Nichts ist nicht: das sage ich dir, sollst du dir  klarmachen.“ [x]

 

Der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814), der im "deutschen Idealismus" diese durch das Knochenmark gehenden Erkenntnisse weiterentwickelte, sagte, dass der Begriff der Schöpfung überhaupt nicht denkbar ist. Desgleichen kann man Hokuspokus sagen, auch wenn christliche Kleinhirne dies nicht begreifen können. Er nannte die christliche Sklaverei ("Theologie") ein "possenhaftes Zwischenspiel" und "ein kleiner Anhang zur völligen Barbarei". [xi]

 

4.     Schritt: Das Nichts kann nicht existieren, weil es nicht möglich ist. Oder in der Terminologie des Immanuel Kant ausgedrückt: weil die Bedingungen der Möglichkeit für das Nichts nicht gegeben sind.  Wenn das Nichts keine Bedingung der Möglichkeit hat, dann muss es das Sein aus Notwendigkeit geben und die Existenz des Seins bedeutet auch gleichzeitig, fähig zu sein, existieren zu können  ... Wenn  ein Nichts nicht möglich ist, ist auch eine „Schöpfung" aus dem Nichts unmöglich. Auch ein „weißer Riese" kann gegen diese Logik nichts ausrichten, sondern nur etwas in Gehirnen von Schwachsinnigen!

5.     Schritt: Parmenides stellt die These auf, dass nichts aber auch gar nichts a) jemals geworden, entstanden oder gar geschaffen worden ist und b)  - man höre nun und staune – ein solches Werden, Entstehen oder gar Schaffen nicht gibt:

 

„... dass Seiendes ungeworden und unvergänglich ist, ganz und einheitlich und unerschütterlich und vollendet.“[xii]

 

Hier scheint sich Parmenides  lächerlich zu machen bzw. manchem Kleingeist das Gefühl zu geben, dem großen Parmenides überlegen zu sein. Denn wer kann  ernsthaft die Veränderungen in der Natur bestreiten? Wenn wir allerdings einmal wieder auf den 1. Lehrsatz der Thermodynamik rekurrieren, wonach die Energie in der Summe sich niemals verändert, dann kann das Sein schon immer und auf Ewigkeit so sein, wie es ist oder schon immer war. Ein Kriterium der Unveränderbarkeit ist also hier schon gegeben. Das  Sein haben wir  von Natur aus, und zwar durch die dem Sein innewohnende Identitätsfähigkeit. (Identitätsfähigkeit bedeutet also die Identität von Sein, Sosein und Soseinkönnen).

Doch hier  im letzten Schritt  schießt Parmenides über das Ziel hinaus. Besonders, wenn er dann noch zusätzlich sagt: 

 

„Als ein Selbiges (Sein) im  Selbigen (Sein) verharrend, ruht es (das Sein) in sich und wird so fest auf der Stelle verharren.“ [xiii]

 

Parmenides ist ein ganz strenger Logiker. Er sagt, dem Sein mangelt es an nichts. Würde es ihm an etwas mangeln, würde es ihm an allem mangeln, d.h.,  es wäre nicht existenzfähig.  Nun – und das spricht wieder für den außerordentlichen Scharfsinn des Parmenides -  erkennt er offenbar, dass  „der Mangel die Ursache der Bewegung ist", wie es  Jahrhunderte später Aristoteles formulieren wird.  Weil das Sein nun nicht den geringsten Mangel aufweisen kann, die Bewegung jedoch auf Mangel zurückzuführen ist,  erklärt er  die Bewegung, Veränderung, das Werden, Vergehen etc. für  scheinbar, d.h., für Sinnes- und Verstandestäuschungen, also reinen Schein, womit er natürlich  etwas völlig Absurdes behauptet.

 

Von welch einem ungeheuren Scharfsinn  und profundem Denken dieser Vater der Philosophie ist, mag hier an folgenden Beispielen verdeutlicht werden:

 

 

a)     Wenn Parmenides sagt: Mein Verstand sagt mir, dass Bewegung auf Mangel hindeutet und das Sein keinen Mangel haben darf, weil es sonst überhaupt nicht existieren könne, deshalb sind  Bewegung und Veränderung nichts als Schein, dann nimmt er das vorweg, was weit über zwei Jahrtausende später Immanuel Kant  (1724 – 1804) als die „kopernikanische Wende des Denkens" bezeichnet wird, die er (Kant) der Welt beschert haben will. Diese „kopernikanische Wende" des Denkens besteht nach Kant darin, dass man zuvor geglaubt habe, dass der Verstand sich nach dem Sein zu richten habe. Nun solle sich das Sein nach dem Verstand richten – und dies sei die „kopernikanische Wende" des Denkens nach Immanuel Kant.  Genau das, was Kant also  als die  „kopernikanische Wende" bezeichnet, praktizierte schon Parmenides, wenn er sagt: Wenn mein Verstand mich lehrt, dass keine Bewegung und Veränderung möglich ist, dann richtet sich das Sein nach meiner Erkenntnis (und nicht umgekehrt!) und genau deshalb erklärt P. die Bewegung und Veränderung für Schein.

 

 

b)      Damit ist auch hier die Unterscheidung zwischen den Begriffen und den Sachen vollzogen, die sich Immanuel Kant ebenfalls als Errungenschaft  zuschreibt und die heute auch in der Wissenschaftstheorie als Ausweis der „Vorzüglichkeit" vorgezeigt wird.  Bewegung, Veränderung, Werden, Vergehen etc. werden bei Parmenides zu reinen Begriffen. Das konnte Parmenides nicht tun, ohne Begriffe für reine Werkzeuge der Erkenntnis, die etwas anderes sind als das, was mittels ihnen begriffen werden soll, nämlich das Sein, die Sachen, die Objekte etc.  ...

 

Die Behauptung, dass es  Bewegung, Veränderung, Werden und Vergehen etc. nicht gäbe, spottet jedoch jeder Beobachtung.

 

Und dagegen tritt nun Heraklit (544 – 483 v.u.Z.) auf. Heraklit kontert dem Parmenides: Was, es soll keine Bewegung, keine Veränderung geben? Ganz das Gegenteil: Alles fließt, alles ist in Bewegung. Indirekt wird damit Parmenides Schwachsinn unterstellt. [xiv]

 

Den Gegensatz zwischen Parmenides und Heraklit nennt man in der Philosophie die schon erwähnte heraklitäisch-eleatische Antinomie.  Die Antinomie besteht in der These des Parmenides, dass es überhaupt keine Bewegung gäbe und in der Antithese des Heraklits, dass alles in Bewegung sei. Heraklit steht dabei  unsinnigerweise an erster Stelle, weil nicht begriffen wurde, worum es hier geht. Dies wird durch die Dunkelheit, welche  die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) produzierten, in gewisser Weise auch verständlich.[xv]  

 

Parmenides  stellt nämlich in seinen Ausführungen klar, dass in der Philosophie für Gott und Götter kein Platz ist. Wenn man bedenkt, dass dies nach Jahrtausenden noch immer nicht begriffen ist, dann wundert der Blödsinn  nicht, Parmenides hätte auf Heraklit geantwortet, was schon chronologisch unmöglich ist. Heraklit ist die Antwort der Beobachtung auf  das profunde Denken des Parmenides. Ja, man könnte sagen: Heraklit fordert gegen Parmenides  die Empirie im Denken ein.  Heraklit könnte man als eine Ermahnung an Parmenides verstehen, beim scharfsinnigsten Denken, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.  Aber an die Geistesgröße des Parmenides reicht Heraklit nicht im Entferntesten heran.

 

Ohne Heraklit hätte es auch einen Parmenides gegeben, aber ohne Parmenides keinen Heraklit.  Heraklit ist durch den Widerspruch zu Parmenides bekannt und dadurch eine historische Figur in der Philosophie.

 

Platon (427 – 347 v.u.Z.) erkannte nun, dass sowohl Parmenides als auch Heraklit Recht hatten. Er wusste, dass der scheinbar unlösbare Widerspruch (keine Bewegung oder ständige Bewegung)  gelöst werden musste. Er geht zu Recht sowohl von der Richtigkeit der These des Parmenides wie auch von der des Heraklits aus. Er wusste, dass eine Lösung gefunden werden musste, die beiden in gewisser Weise Recht gab. Und das Resultat war, dass er die Gegenstände der Wirklichkeit in ihrem Wesen „zweiteilte":  einmal in die Idee (Eigenheit) einer Sache und dann ihrer Verwirklichung in der Materie.  Der Begriff „Idee" heißt wörtlich "aussehen" und wird hier mit Eigenheit übersetzt. Platon sieht eine Dialektik von Eigenheit (Idee) und Materie. Die Bewegung kommt dadurch zustande, dass sich unveränderliche Eigenheiten (Ideen) in der Materie (dem Anderen) "abbilden" oder darstellen und der Grad (ihrer Evolution oder, wie Plotin später sagen wird, der Emanation) in der Materie ist die Veränderung bzw. Bewegung.

 

Nach Platon haben wir also erst einmal eine „Idee" (Eigenheit, Bestimmtheit, Sosein), z.B. von einer (jeweiligen) Katze, die fähig ist, sich in der Materie als Katze zu realisieren – zunächst als ungeborener Embryo, dann als Säugling bis schließlich zur erwachsenen Katze. Damit war die gleich bleibende Identität durch die Idee (Eigenheit) gewährleistet und dem  zu beobachtenden Werden und Vergehen  (jeweiliger  Zustand der Darstellung der Idee in der Materie) Rechnung getragen. So scheint der scheinbare unauflösliche Widerspruch von Parmenides und Heraklit synthetisiert.

 

Bewegung kommt also durch die Materialisation der Eigenheit (Idee) zustande, die selbst unveränderlich bleibt. Materialisation bedeutet hier die Darstellung in einem Anderen. Dieses Andere ist die Materie.  Die Bewegung ist also nur das Wirken der (unveränderlichen) Idee in der Materie, in welchem die Eigenheit  (Idee) unveränderlich bleibt. 

 

Aristoteles (384 – 322 / 1 v.u. Z.) schließt sich mit eigener Begriffsbildung dieser platonischen Lösung der heraklitäisch-eleatischen Antinomie an.  Was Platon Idee nennt, heißt bei ihm morphe (Gestalt). Materie heißt hyle im Griechischen. Beide (morphe und hyle) konstituieren – wie bei Platon Eigenheit (Idee) und Materie -  alles Wirkliche. Deshalb spricht man vom aristotelischen Hylemorphismus.  Hylemorphismus ist also die Antwort des Aristoteles auf die heraklitäisch-eleatische Antinomie, das Muster Platons (von Idee und Materie) jedoch nicht verlassend.

 

Bei Idee und Materie der antiken Philosophen handelt es sich nicht um eine doppelstöckige Welt von Diesseits und Jenseits, wie z.B. in der Christensekte. Ich will dies einmal an einem Vergleich verdeutlichen:

Beim Theismus haben wir zwei Streichholzschachteln: eine riesengroße und eine kleine. Nun erklären wir die eine Kante der kleinen Schachtel mit Hinweis auf die jeweils gleiche Kante der großen Streichholzschachtel  und die andere Kante wiederum mit der jeweils anderen Kante der großen Schachtel. Z.B. erklärt der Theist (menschliche) Macht mit der Allmächtigkeit Gottes, Wissen  von der Allwissenheit Gottes etc.  Im Grunde genommen haben wir kein Problem gelöst, sondern die Probleme nur vergrößert und verschoben. Es handelt sich hier um Scheinlösungen, eine Erklärung für etwas zu haben, für welche die geistige Bescheidenheit (hier sind die christlichen Desperados  wirklich bescheiden!) keine Erklärung hat.

 

In der Philosophie haben wir dagegen vergleichsweise eine leere, ungeformte Pappe und müssen nun überlegen, wie daraus eine  Streichholzschachtel geformt werden könne.  Besonders Plotin sagt später – gerade im Hinblick auf die Christensekte – dass die Ideen niemals unabhängig von der Materie (Andersheit) existiert hätten, sondern dass es sich hier nur um logische Unterscheidungen von einer und derselben Sache handelt! Um es unmissverständlich zu formulieren: Plotin sagt ausdrücklich, dass es keine Zeit gab, in welcher die „Ideen“, d.h. Eigenheiten jemals ohne Materie existiert hätten. Diese Konstituenten des Seins gab es schon immer und alles, was wir sagen, sind nur logische Unterscheidungen, um das Sein zu begreifen und keine Chronologie. 

 

 

 

 Bewegung und Veränderung kommt also trotz der Identitätsfähigkeit des Seins, die an und für sich auch die Unveränderlichkeit des Seins bedeutet, auf die Weise zustande, dass gewissermaßen zwei verschiedene Konstituenten,  die Plotin später Hypostasen nennen wird, aufeinander treffen: Die Eigenheiten (Ideen) und die Materie - Letzteres wird Plotin korrekterweise nur Andersheit nennen- treffen wie das männliche oder weibliche Prinzip zueinander.

 

Und die Wirklichkeit von Werden, Gestalten und Vergehen stellt "nur" den Prozess des sich Darstellens der Idee im Anderen,  in der Andersheit (Plotin) oder in der Materie (Platon und Aristoteles) dar.  Immer wieder ist sich dabei zu vergegenwärtigen: Die Ideen sind keine jenseitige Welt, sondern nur eine Konstituente (Hypostase) des gesamten Seins.

 

Eine Idee ist kein  – wie die christlichen Blödiane faseln – corpus spirituale. Sie ist überhaupt kein Körper. Es gibt weder Körper ohne Eigenheit (Idee), noch Eigenheit (und dies ist genauso wichtig!) ohne Materie!  Wenn  dagegen die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) später Begriffe, wie z.B. Idee oder Morphe und Materie (hyle) ins Maul nahmen, dann war das so „geistreich", als wollten sie sagen, dass „Gott" die Dinge mit Messer und Gabel gemacht habe  ...

 

Durch die Materialisation (der Eigenheiten) kommt der Mangel in der Wirklichkeit und damit auch die Bewegung zustande, da es keinen Zustand gibt, in welchem die  (Eigenheit) Idee nicht noch besser der Materie (Andersheit) angeglichen sein könnte – etwa vergleichbar dem  Grenzwert einer mathematischen Funktion. Wenn man sich z.B. von der Zahl 1 auf den Grenzwert der Zahl 2 zu bewegen will, dann kann man sich diesem Grenzwert unendlich nähern, ohne ihn jemals zu erreichen: 1 – 1,9 – 1,99, - 1,999 – 1,9999 etc. D.h.,  man kommt der Zahl 2 immer näher und es gibt keinen Moment, in dem man ihr nicht noch näher kommen könnte, aber die Zahl 2 kann man nicht erreichen, weil man noch immer eine Zahl dazwischen setzen kann.

 

 

 Es gibt also keinen „Zustand", in welchem man ihr (der Zahl 2) nicht noch näher kommen könnte, aber man erreicht nie die 2, die hier einmal die Identität von Idee und Materie oder Eigenheit und Andersheit symbolisieren soll. In dieser Tatsache, dass zwei verschiedene Sachen (Idee und Materie) niemals identisch werden können, sich aber unendlich  annähern können, ist die Unendlichkeit der Welt (und auch deren Werden, Vergehen und somit auch die Bewegung) begründet. Die Unendlichkeit ist also dadurch begründet, dass beide Konstituenten (Idee und Materie) sich gegenüber Andersheiten sind, die wie eine mathematische Funktion sich  ihrem Grenzwert  unendlich annähern können, jedoch niemals identisch werden.

 

Weil also  das Eine sich dem Anderen immer mehr angleichen kann, aber niemals identisch werden kann,  gibt es kein Ende, d.h., die Unendlichkeit  der Wirklichkeit. Wenn sie dasselbe werden könnten, wäre der „Tod“ des Seins erreicht, der so unmöglich ist.

 

(Z.B.  verändert sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens. Aber ich bin trotz aller Veränderungen noch derselbe, der als Kind auf dem Arm der Mutter saß, als kleiner Junge die Schulbank "drückte",  als junger Mann heiratete, meine erste Arbeitsstelle antrat, derjenige, den später die christlichen Schweineverbrecher, Ganovenjargon: "Märtyrer", illegal verhafteten oder der als Greis im Schaukelstuhl sitzen wird. Diese Einheit und Identität in der Veränderung ist die Eigenheit <Idee> von mir, alles andere meine Darstellung im Anderen, in der Familie, in der Gesellschaft, in der Natur). Wie gesagt, Plotin spricht korrektweise daher nicht mehr von Materie, sondern von der Andersheit. Das andere ist alles, was ich nicht bin.  Es handelt sich nur um ein gegensätzliches Prinzip. Da Materie und Idee (Eigenheit) sich gegenüber Andersheiten sind, ist nicht auszuschließen, dass das, was in einer Situation Materie ist, in einer anderen auch Idee (Eigenheit, Geist etc.) sein könne, weil es sich hier nur um ein Prinzip jeweiliger Andersartigkeit handelt.

 

 

Ein Aspekt dieser Theorie ist, dass Schönheit, wie es Schopenhauer einmal formulierte, eine zu sich selbst gekommene Idee darstellt. Damit meint Schopenhauer, dass Schönheit dort ist, wo eine Eigenheit zu einem hohen Grad der Materialisation, d.h. ihrer Darstellung in der Andersheit, gekommen ist.  Schönheit und Hässlichkeit ergeben sich damit  aus dem jeweiligen Verwirklichungsrad im Anderen.  Damit ist gemeint: Je mehr eine Eigenheit (Idee) verwirklicht ist, desto schöner ist sie. Ästhetik (Schönheit) besteht also darin, dass die Eigenheit (Idee) eine adäquate Angleichung in der Materie (Materialisation) gefunden hat. Das bedeutet u.a. auch, dass es nicht schöne und hässliche Wesen (Eigenheiten) von Menschen  gibt, sondern nur unterschiedliche „Verwirklichungsgrade" (der Materialisation) von Eigenheiten. Man ist also nicht hässlich, weil man eine hässliche Eigenheit oder ein hässliches Wesen ist, sondern nur seine Verwirklichung nicht hinreichend gefunden hat  ... Auch die Symmetrie als ästhetisches Muster lässt sich damit  erklären, dass das Eine (die Eigenheit oder Idee) dem Anderen (d.h., der Materialisation) immer entsprechen soll  ...  Deshalb empfinden wir Symmetrie als schön, was viele für selbstverständlich halten, aber nicht Philosophen.

 

 

Bei einem  hässlichen Menschen haben wir stets den Eindruck, dass in seinem Gesicht, die Kräfte „schief“ gestaut oder gar gefesselt sind und je mehr wir den Eindruck haben,  dass im Gesicht die Energien frei fließen, desto mehr  urteilen wir auf eine vornehme Eigenheit  (Wesen), (der die christlichen Sünder den Krieg angesagt haben). Möglicherweise kann man Gut und Böse auch als ein Maß der sozialen Verwirklichung zu sich selbst sehen.

 

Diese Forschung konnte wegen der christlichen  Barbarei nicht mehr fortgeführt werden: Jesus ist angeblich für die Sünden der Welt am Kreuz gestorben, bis zum „Jüngsten Gericht" sei es unsere Pflicht, seinen geistig beschränkten wie kriminellen Komplizen (den christlichen Religionsmafiosi) als Sklaven dienstbar zu sein. Aus, basta und vorbei – den Rest erledigte der Scheiterhaufen dieser Henkersekte  ...! Jede Wissenschaft kann nur den Betrug entschleiern – deshalb brauchen die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) diese nicht  ... In deren Augen gehen sie mit der Wissenschaft nur eine überflüssige Gefahr der Gefährdung ihrer Macht ein.

 

 Also, diese Ideen der antiken Philosophen sind keineswegs so abwegig, wenn man nicht in einer Dunkelkammer sein Dasein fristen will und auf Erklärungen von vielen Phänomenen überhaupt verzichtet, wie es heute der Fall ist. 

 

 Da Platon nun – wie auch Aristoteles – eine Zweiteilung der Sachen annahm, glaubten die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) später hier ihre himmlische oder höllische Geisterwelt dort ansiedeln zu können und sprachen von Transzendenz – Hinüberschreiten  in eine andere, "doppelt-" oder "dreifachstockige" Welt (Himmel, Erde, Hölle). Die Dummmerle übersahen jedoch, dass es sich hier nur um  logische Konstituenten einer Sache handelt. 

 

Wie schon gesagt, Plotin wird später formulieren, dass es keine Zeit gab, in welcher das Eine (hen) und die Ideen  existierten und erst danach dann (chronologisch) etwas geschaffen wurde. Er sagt, dass es keine Zeit gab, in welcher das Eine (wie man es auch immer nennen will: Gott oder die Natur) oder die übrigen  Hypostasen (neben hen also noch: Nous, Psyche und Materie) jemals für sich ohne eine Wirklichkeit existiert hätten, sondern, dass es sich hier nur um logische (begriffliche) Unterscheidungen handelt. Das war notwendig, um den aufkommenden christlichen Blödsinn bloßzustellen.

 

Jedoch stellt Platon  noch nicht die Frage nach dem Zustandekommen der Ideen.  Sie sind für ihn gewissermaßen wie die Sterne am Himmelszelt vorhanden. Aristoteles setzt zwar  einen "Pool"  für seine Ideen an, nämlich den Nous (Verstand) und spricht vom  sich selbst denkenden Nous, aber das Thema, wie aus Einem vieles wird, und damit die Erkenntnis  einer ersten durchgebildeten Ontologie (Lehre vom Seienden) findet sich erst bei Plotin. Sofern Dummmerle, insbesondere die Christenganoven, die ohnehin die Prinzipien nie verstanden hatten, etwas anderes sagen, beruht dies darauf, dass sie zwischen dem, was Platonismus und  was Neuplatonismus (die Lehre des Plotins und seiner Schüler, z.B. Porphyr) ist, nicht zu unterscheiden vermögen. Was, z.B. im Mittelalter als „Aristotelismus" apostrophiert ist, stellt im Grunde genommen und im Wesentlichen eine Verballhornung des geächteten Plotins dar, den man nicht beim Namen nennen wollte, weil er die Christensekte mit der ihr gebührenden Verachtung  zurückwies.

 

Wie fleißig christliche Dummmerle und Kleinheisterkamples beim verhassten Pantheisten Plotin abgeschrieben haben und weitgehend als Aristotelismus und Plotinismus – bisweilen sogar wohl überlegt - verwechselten, beweist die Tatsache, dass die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) in den  griechischen Texten ihrer Schriften, die Mitglieder ihres "Götter"-Clubs, den sie sich  einbilden (Vater, Sohn und hl. Geist), Hypostasen nennen und (erst) in den lateinischen Texten von Personen (personae)  sprechen. 

 

Grundsätzlich entsteht Verschiedenheit (verschiedene Ideen, Gestalten, Eigenheiten) nach Plotin aus einem Zusammenwirken des Einen (hen), welches auch Gott oder die Natur genannt werden kann, mit der Materie, die nun aber bei  Plotin kein Stoff, sondern, wie bereits schon gesagt,  nur noch ein logisches Prinzip (des Gegensätzlichen), d.h. Andersheit, ist. 

 

Deshalb spricht Plotin auch weniger von Materie, sondern im Wesentlichen von  Andersheit, d.h., nur von einem gegensätzlichen logischen Prinzip, woraus man, wie schon erwähnt, durchaus folgern kann, das dasselbe, was in diesem Moment Geist ist auch  im nächsten Augenblick  Materie sein könnte und was in diesem  Augenblick Materie ist, auch im nächsten Geist sein könnte. Wie, vergleichsweise Gehirnzellen des Menschen grundsätzlich alles können, und nur für bestimmte Funktionen „abgeschaltet“ sind, die sich durchaus unter gewissen Umständen wieder  ändern können.

 

Wirklichkeit ist bei ihm wie auch schon bei Aristoteles eine Darstellung im Anderen, in der Materie. Nun bringt Plotin Platon und Aristoteles durch diese Weiterentwicklung zu einer Synthese: Alle Wirklichkeit ist eine Emanation (Ausfluss) des Einen (hen) bis hin zur Materie (hyle), die sich allerdings über gewisse „Konstituenten", die er also Hypostasen nennt, vollzieht:  Vom Einem (hen) zum Nous, dem Verstand, in welchem die Ideen  (eidos, logoi) entstehen und zu Hause sind, über die Seele (psyche), welche  die Bewegung ermöglicht bis hin zur Materie oder Andersheit, d.h.,  es  gibt also vier Hypostasen. 

 

Plotin erschließt damit ein Denken für kommende Jahrtausende. Es habe niemals eine Zeit gegeben, in welcher das Eine (hen), d.h., Gott oder die Natur, jemals für sich war. Das ist eigentlich die zwingendste Widerlegung des Hokuspokus, der sich hochtrabend Theismus nennt.  Es gibt hier also keine Chronologie, wie bei den genannten Kleinheisterkamples, die so dumm sind, so giftig sie andererseits auf ihre „ach, so feurig geliebten Nächsten“ losgehen und hier allerdings eine unübertreffbare Barbaren- und Terroristenschläue entwickeln. Plotin sagt, dass es keinen Moment gegeben habe, in welchem die Welt nicht prinzipiell  in einer Materialisation existiert habe. Er analysiere nur die Bausteine des Logischen, aus dem das Ganze bestehe.[xvi]

 

 

Indem Plotin nun sagt, dass das Sein identisch ist mit seinem Hervorbringen (vgl. Enneaden VI, 8, 20,178) wird er schließlich der Synthese der heraklitäisch-eleatischen Antinomie gerecht, indem er das Sein als a)  identitätsfähig, b)  ungeworden und c)  sowohl unveränderlich wie auch d) in ständiger Veränderung (Hervorbringen)  darstellt. Zum anderen wird dem Wolkenkuckucksheim von Dummmerle, wie z.B. den Christen, ein Riegel vorgesetzt. Diese nahmen nämlich, die hier vorhandene Unterscheidung der Wirklichkeit in eine intelligible und sensible oder physikalische Sphäre zum Anlass, ihr Wolkenkuckucksheim mit Engeleins ("substantiae separatae") und sonstigen Gespenstern zu „besiedeln“. 

 

 

Der christliche Begriff des „corpus spirituale" -  und dann noch das Bestreben sich mit Platon und Aristoteles kongenial stellen zu wollen – kreiert sich ganz nach dem Motto, das die Letzten (wie auch der Teufel nach christlicher Doktrin) doch so, so gerne "die Ersten" sein wollen und sich dies nach dem Motto einbilden: Unser Barbarenglaube versetzt Berge und die Wahrheit wie Philosophie allemal  ...!

 

 

Es gibt nur eine Wirklichkeit, nur ein Sein, das bzw. die  logisch analysierbar ist. Aber jede logische Analyse ist kein eigenes Sein, sondern nur ein Aspekt des Ganzen. Die vier Hypostasen (das Eine, der Verstand als Inhalt aller Ideen, die Psyche als Ursache der Bewegung und die Andersheit als eigentliches Prinzip der Wirklichkeitswerdung von Entstehen und Vergehen) sind ewig und unveränderlich. Veränderungen gibt es nur aufgrund der Dynamik dieser verschiedenen Konstituenten (Hypostasen), d.h., der Darstellung  (Hervorbringen) des Einen im Anderen (in der Andersheit).

 

 

 (Erwähnen wollen wir der Vollständigkeit halber, dass Plotins eigentliche Lebenslehre  darin besteht, dass er die Menschen auffordert, den Weg, den die Hypostasen zu ihm genommen haben, in einer Art Mystik wieder zurückzugehen: also von der Andersheit („Materie") zur Seele und von der zum Nous bis hin zu einer  „Wiedervereinigung" mit dem Einem, mit Gott oder der Natur. Das ist übrigens fernöstlichem Denken, wie z.B. dem Buddhismus, nicht unverwandt,  wie überhaupt die gesamte abendländische Philosophie sich durchaus mit dem Denken  Indiens (Hinduismus, Buddhismus) vereinbaren lässt, nicht aber mit einer auf Zauberei und Magie, d.h. auf Vortäuschung und Betrug von Ereignissen, beruhenden (christlichen) Barbaren- und Perfidiesekte.

 

 

Die hier vorgeschlagene Lebensweise ist also insbesondere der  des Buddhismus nicht unähnlich. Jedoch kann der Verfasser dieser Abhandlung hier  dem hoch genialen Plotin nicht folgen. Auch wenn sich am Buddhismus zeigt, dass er  nicht, wie z.B. die Christensekte gewalttätige Barbaren,  Bestien und Massenmörder ausbrütet – sondern dem Menschen und der Menschlichkeit dienlich ist, dann entspricht diese Lebensweise zumindest nicht der Natur des Verfassers dieser Abhandlung.

 

Platon selbst sagt, dass wir Menschen eine Eigenheit (Idee) darstellen würden, die wir uns vorgeburtlich selbst erwählt haben und unser ganzes Leben eine Wiedererinnerung (Anamnese) dessen ist, was wir selbst (vorgeburtlich) gewählt haben. Auch dies ist dies dem Hinduismus oder Buddhismus sehr verwandt, hat aber nichts mit der christlichen Barbarei zu tun. Dem  Verfasser dieser Abhandlung  scheint  jedoch genau  das Gegenteil richtig zu sein: sich immer mehr  dem Grenzwert der Angleichung von Idee (Eigenheit) und Materie (Andersheit) zu entäußern, d.h. verwirklichen, auch wenn eine Identität beider nie völlig erreicht werden kann. 

 

Darin scheint auch das Geheimnis von Macht und Ästhetik der Sexualität zu bestehen. Hier wird immer versucht, der Angleichung zum (nie vollständig erreichbaren) Anderen ein Stück näher zu kommen. Alle Lügen- und Betrugsideologien, wie z.B. die christliche, haben deshalb der Sexualität immer  den Krieg angesagt, gleichermaßen wie sie – allerdings verheimlicht – der Wahrheit über sich selbst den Krieg angesagt haben.  

 

Doch das kann Plotins Bedeutung als Menschheitsdenker nur wenig Abbruch tun. Nobody is perfect. Wir sind  keine Christen, keine Barbaren oder Mafiosi, die irgendeinen ein Fusel am Kleid zum Anlass nehmen, dieses ganz in den Dreck zu ziehen und so dem Neid und der Rachsucht auf Besseres zu frönen. Es geht nicht darum, an jemanden zu glauben, sondern das Sein zu erkennen und dabei ist der eine oder andere Philosophie mehr oder weniger hilfreich – gänzlich und total überhaupt niemand. 

 

 Die christlichen Sünder (so ihre Selbsterkenntnis!!) sind als Simulanten, Betrüger, Heuchler, Lügner und Barbaren überhaupt nicht hilfreich. Ihr Job ist es, andere zu ihrem (der Christenbarbaren) Vorteil hinters Licht zu führen, ohne dass die Betroffenen dies bemerken. Plotin ist jedoch weit hilfreicher  auch als andere Philosophen, sofern man von der Intelligenz her die Voraussetzungen mitbringt, ihn überhaupt lesen zu können. Es ist nicht ganz einfach, ihn zu lesen. Im Übrigen ist es keine wissenschaftliche Betrachtungsweise, eine Sache in den Himmel zu heben oder zur Hölle zu verdammen, sondern zu analysieren, wo und wo nicht sie Fortschritte der Erkenntnis in sich birgt.

 

 Christensklaven haben bis etwa zur Mitte des 13.Jahrhunderts in den von ihnen versklavten Gebieten des Abendlandes die Lektüre von Platon und Aristoteles erfolgreich  verboten. Die platonische Akademie wurde von den christlichen Terroristen im Jahre 529 geschlossen, wobei diese Barbaren - in einer Eruption ihrer von ihnen selbst so gepriesenen "Nächsten-", ja sogar "Feindesliebe" - den letzten Leiter dieser Akademie, eine Frau, mit Steinen ermordeten  ... Donnerwetter, welche "Philosophen"! Donnerwetter, welche  "Liebe" ...  Diese Sekte rühmt sich obendrein noch die Einzige zu sein, die das „Lieben" ihrer Feinde gebietet.  Donnerwetter, ist diese Heuchelei noch zu überbieten?! Und die „Kunst", was man  „liebt“ als „Feind" zu betrachten, sagt alles über die „Liebe“ solcher Objektivationen (Ausgeburten)  der Perfidie  ("Kranke, die des Arztes bedürfen" Lk 5.31) , denen die Heuchelei noch nicht einmal zur zweiten, sondern schon zu ersten Natur geworden ist.

 

 

 Bis auf ganz wenige Fragmente (die in Schriften  von Boethius, Augustin und Kassieodor zitiert wurden[xvii],  galten die Werke von Platon und Aristoteles   im christlich versklavten Abendland als verschollen. In Alexandria zündeten die Christenbarbaren das Serapeion, die bedeutendste Bibliothek des Altertums, an. Die Christenbarbaren wollten die Menschen in jedem Fall um ihre Kultur bringen und  sie haben es tatsächlich geschafft,  die Unkultur ihrer Unterwelt an deren Stelle zu setzen.  Alles, was diese Barbaren und ihre Sklaven sonst „leisteten“, wiegt noch nicht einmal diese Brandstiftung am Serapeion in Alexandria auf. 

 

 

Die Schriften von Platon und Aristoteles, neben denen  Plotins, die Grundpfeiler der abendländischen wie morgenländischen Kultur (Plotin stammte ursprünglich aus Alexandria in Ägypten und wirkte später, protegiert vom römischen Kaiser in Rom), gelangten in das Abendland  durch die Muslime, die Südspanien (Andalusien) erobert hatten und dort ein blühendes Geistesleben entwickelten, in welches sich sogar  katholische Desperadopäpste verkleidet einschlichen, um das zu genießen, was der Satans Stellvertreter  in Rom selbst  seinen Sklaven ("Schafen")) verboten hatte.  So, z.B. der unter dem christlichen Sektennamen bekannte Papstterrorist Sylvester II, unter dem Namen „Mönch Gerbert“! [xviii]

 

 

Nachdem weitere Verbote der Schriften dieser abendländischen Denker  noch zu Beginn des  13. Jahrhunderts (z.B. 1209 durch die Universität in Paris [xix]), 1231 durch den Papst mit dem Desperadonamen Gregor[xx])  versucht worden waren, jedoch das moslemische Andalusien mit seinem Glanz alle christlichen Verbote   wirkungslos verpuffen ließ, machten die christlichen Religionsmafiosi  eine Kehrtwendung um 180 Grad  und erklärten Platon und Aristoteles als Vorläufer ihres  Schwerverbrechers  und Todessträflings am Galgen von Golgatha  ... Auf diese Weise wurden sie „erdolchte" Ehrenmitglieder einer Barbarensekte von geistigen Gartenzwergen, Giftzwergen und barbarischen Mördern! 

 

 

Auf Plotin, der diese Barbarei von geistigen Gorillas bereits erlebte und  zu Recht zutiefst  verachtete, verzichteten sie gänzlich.  Wie Porphyr berichtet, gab Plotin gegen die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) nur in etwa die Marschrichtung an. Den Rest gegen die  Giftzunge dieser „Liebessekte“ überließ er seinen Schülern. Porphyr berichtet:

 

„Daraufhin (nachdem die christlichen Faselköpfe erklärten, Platon sei nicht genug in die Tiefe gegangen ...) gab er (Plotin) selbst ausführliche Widerlegungen in seinen Vorlesungen,  verfaßte  ferner die Schrift, die wir ‚Gegen die Gnostiker’ betitelt haben; das übrige zu kritisieren überließ er (Plotin) uns.“[xxi]

 

Dessen Lehren geben die christlichen Doofies  und Objektivationen (Ausgeburten)  der Perfidie  ("Kranke, die des Arztes bedürfen" Lk 5.31)    als Aristotelismus oder Platonismus bis auf den heutigen Tag aus. Ein Christenbarbare beruft sich dabei auf einen anderen Christenbarbaren – ein geistiger Gartenzwerg  auf einen anderen, ein christlicher Depp auf einen anderen christlichen Deppen, ein christliches Stinktier auf ein anderes! Dies empfinden diese geistigen Gartenzwerge als „wissenschaftlich"  ... 

 

 

Dieser  Blödsinn wird sogar  hochtrabend "Theologie" genannt.  Im Übrigen wirft die Tatsache, dass die christliche „Theologie" als eine Wissenschaft gilt, manche Fragen hinsichtlich der  Wissenschaftlichkeit der Humanwissenschaft im Abendland schlechthin auf, z.B. ob sie sich in ideenloser Formalität  erschöpft.  Ein geistiges Armutszeugnis ist sie ohnehin. Wie könnte eine Gesellschaft, in welcher die Ersten als die „Letzten“ zu fungieren haben, weil die Letzten (Christen) als die „Ersten“  zu reputieren wünschen, auch anders verfahren?

 

Natürlich ließen nun auf einmal Christenbarbaren die Dinge auch aus Hyle und Morphe sich zusammensetzen, aber den Sinn verstanden diese Christendeppen nie, sonst hätten sie obendrein ihren Job an den Nagel hängen können.  Wenn diese geistigen Kloakenlecker  und moralisch parfümierten Barbaren  sagen: Alle Dinge setzen sich aus Hyle und Morphe zusammen, dann ist dies dasselbe, als würden sie sagen, ihr Gott oder der Teufel, den sie für Gott halten, hätte die Dinge mit Toilettenbürste als Idee  und dem Toilettenfeudel als Materie „geschaffen"  ... So sieht die Welt halt aus, wenn die Allerletzten mit einem Racheteufel und millionenfachen Mordanstifter als „Gott" als "die Allerersten" gelten  ...  Das gibt es nicht zum Nulltarif! Das ist in etwa der christliche „Aristotelismus" oder „Platonismus"!

 

Alle drei (Platon, Aristoteles und Plotin) haben jedoch auch eine herausragende Bedeutung in der orientalischen Philosophie, die nicht so litt, wie z.B. die okzidentale, weil der Islam

 

a) sich nicht so barbarisch gebärdete und

b) nicht so wissenschaftsfeindlich ist.

 

(Im Abendland versuchten die christlichen Desperados, Christenjargon: "unschuldige" Sünder, ihr eigenes Barbarentum  auf den Islam zu projizieren, um die Kriege, und vor allen Dingen Kreuzzüge, gegen ihn führen zu können. Sonst hätten sie möglicherweise keine Dummen ergattert, die für die Jesuskloake ihr Leben hinwarfen). Man höre und staune:  Wir verdanken es also dem Islam  - auf welchen die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) ihren Barbarismus nur allzu gerne projizieren - dass die Christenmafiosi uns nicht gänzlich unserer Kultur berauben konnten und wir,  z.B. noch heute Platon, Aristoteles und Plotin lesen können. 

 

So etwas lernt aber kein christlich dressierter Schäferhund in abendländisch christlichen Schulen. „Christliche Gemeinschaftsschule"  ...! Dort lernt der oder die zur christlichen Dressur Abzurichtende: Jesus wollte nur „Liebe", „Bescheidenheit" und „Demut" und musste wegen seiner „Bescheidenheit" und „Demut" sterben  ...  Mein Gott, solch eine „Bescheidenheit" „Gott" sein zu wollen  ... und die bösen Philosophen begreifen nicht diese Bescheidenheit  ... Nein, diese "verkommen" Welt  ...

 

Donnerwetter, mir kommen bald die Tränen für des Menschen Betrüger und für die „Kranken, die des Arztes bedürfen" (Lk 5, 31). Warum klatscht man denn eigentlich keinen Beifall für solch ein gelungenes Affentheater?!

 

 

Es kann nur dringend davon abgeraten werden, alle Religionen in einen Topf zu werfen. In ähnlicher Weise äußerte sich auch schon Friedrich Nietzsche.[xxii] Hier, wie sonst im Leben gibt es Seriöse, die es ehrlich meinen, und solche Betrüger, die eine Sache ihrem Egoismus unterordnen wollen, was bei Jesus und den Christen eine kaum zu fassende Form von Betrug und Verbrechen annimmt. Weil jemand die Welt sich nur unter zur Hilfenahme eines „weißen Riesen" erklären kann, ist er noch kein Bösewicht oder gar Barbar – aber, wenn er oder sie, wie Jesus und die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) diesen für Betrug und  Verbrechen skrupellos zum eigenen Vorteil nutzt: Wer unseren Blödsinn glaubt, wird selig, wer nicht, wird verdammt in alle Ewigkeit  ... Ha, ha, ha - das hätten diese widerlichen Objektivationen (Ausgeburten)  der Perfidie  ("Kranke, die des Arztes bedürfen" Lk 5.31)  so, so gerne  ...!

 

Wie kann denn so  ein Christ eindrucksvoller kundtun, dass sogar ein Krokodil noch moralischer ist als er bzw. sie  es ist?  Nicht die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) haben sich gegenüber dem Mittelalter gebessert, sondern ihre Gegner haben ihnen einige Zähne gezogen! Es kommt darauf an, dieser  Mafia im Trojanischen Pferd einer "Religion" ("Theismus") gänzlich das Handwerk zu legen.  Es gibt keine schlimmeren Barbaren als die Christenmafia, d.h., als Jesus und seine Mafiosi im Papageienaufzug.  Sie stellen  nicht nur den tatsächlich größten  Schandfleck der Menschheit dar, sondern auch den größtdenkbaren. Statt über das größte Wesen nachzudenken (ens quod maius cogitari non potest), sollten sie über den größten Schandfleck der Menschheit nachdenken, um sich in diesem Selbst zu „spiegeln“.

 

Zusammenfassung:

 

Am Beginn der Philosophie stand die Erkenntnis, dass es für Gott und Götter keinen Platz gibt und der Mensch mit seiner Vernunft allein den Weg der Erkenntnis finden muss. Es gibt kein Nichts, d.h.,  es gibt kein Sein außer dem Sein. Das Sein ist identitätsfähig.

 

Es nicht als identitätsfähig zu erkennen ist vielmehr ein Fehler des Verstandes, welcher dann  Begriffe (Werkzeuge) der Erkenntnis mit dem zu Erkennenden selbst verwechselt. Die Christenbarbaren, von  wenigen Ausnahmen, wie z.B. Duns Scotus  (um 1270 – 1308) abgesehen,  dachten, was sie im Gehirn als Begriffe bilden, existiere so  auch in Wirklichkeit. Diesen Blödsinn titulierten diese Karnevalisten noch hochtrabend "Realismus".  Mit der nicht erreichten Erkenntnis der  Differenz von Begriff und dem zu Begreifendem hat die christliche Barbarei nie die Schwelle zur Philosophie betreten, geschweige denn, überschreiten können.

 

Da diese Piepshirne sich „Gott“  in ihrem Kleinhirn ausdenken konnten, hielten sie ihn für existent allein, weil sie sich in ihrem Piepshirn ihn ausdachten. Theismus kann man allenfalls als Spurenelemente primitiver Vorformen menschlichen Denkens bezeichnen, welches erst in der  Philosophie dem Begriff des Denkens  gerecht wird.

 

Nun, noch einmal zu Porphyr. Porphyr war  des großen Plotins bedeutendster Schüler, der sogar von seinem Lehrer ausgewählt worden war, dessen Werke zu veröffentlichen. Wir lesen also heute noch Plotin in der Wiedergabe durch Porphyr. Allein diese Tatsache, dass er mit der Herausgabe der Schriften Plotins betraut worden war, spricht für dessen absolute Seriosität und Glaubwürdigkeit, die ganz im Gegensatz zu den christlichen Religionsmafiosi steht. Einmal wurde Plotin eine  scharfsinnige  Menschenkenntnis nachgesagt, zweitens ist er nicht ganz einfach zu studieren. Gerade deshalb  beweist  die Fähigkeit, diese Schriften auch noch zu ordnen - eine Aufgabe, die Porphyr in Enneaden bewerkstelligte - einen überragenden Geist.

 

Porphyr schrieb als erster namhafter Philosoph ein Buch "Gegen die christlichen Desperados", das  uns heute noch aus  Zitaten christlicher Ganoven, wenn auch nur  rudimentär,  bekannt ist. Es war übrigens das erste Buch, das die Christenterroristen öffentlich verbrannten. Und so wie diese Objektivationen (Ausgeburten) der  Perfidie , die sich mit dem Religionsgewand unangreifbar machen wollen, Porphyrs Buch verbrannten, so verbrannten sie später massenweise Menschen, nur weil sie nach den Worten ihres zum "Gott" erhobenen Obermafioso die Wahrheit nicht ertragen können (vgl. Joh 16,12)!

 

 Und eins dürfte klar sein, was den "kulturellen" Wert dieser Perfidiesekte verdeutlicht: Hätten Parmenides, Heraklit, Platon, Aristoteles, Plotin und Porphyr im Mittelalter gelebt, für sie hätten die christlichen Objektivation (Inkarnation) der Perfidie und damit die christliche Gesellschaft  noch nicht einmal einen Platz im Kerker, sondern nur auf dem Scheiterhaufen gehabt!  Man stelle sich einmal diese „Unverschämtheit“ vor: Parmenides hätte dem kunterbunten Scharlatan Anselm noch Konkurrenz machen wollen … Also nein, wo kämen wir da noch hin …?

 Warum haben die christlichen Desperados (Christenjargon: "unschuldige" Sünder) versucht, die Schriften der großen antiken griechischen Philosophen zu vernichten? Warum haben die christlichen Religionsganoven das Serapeion in Alexandria, die größte Bibliothek des Altertums, in Brand gesteckt? Warum steckten sie Rom in Brand (und schoben diese Brandstiftung, typisch christlich, dem Gegner in die Schuhe)?

Weil sie Völker und Nationen, ja Kontinente sich versklaven wollen und d.h., dass die versklavten  Menschen keine anderen als christliche Wurzeln haben dürfen. Alle anderen Wurzeln sollten zerstört werden.

 

Diese kriminelle Energie, dieser Terrorismus ist auch gemeint, wenn die christlichen Terroristen und die von ihnen dressierten Ratten in der Kanalisation von  "christlichen Wurzeln des  Abendlandes" schwafeln, womit diese Objektivation (Inkarnation) der Perfidie sich ihre Beute  auf alle Ewigkeit sichern will ... Christliche Sklaverei als ewige Versklavung von Menschen – nichts anderes meinen diese falschen Fuffziger mit stets präparierten  Giftspritzen unter der Kutte, wenn sie  von  „christlichen Wurzeln Europas“ hämmern …

 

 Porphyr war der letzte Leuchtturm in der antiken Philosophie, bevor die christlichen Desperados und Terroristen Platons Akademie im Jahre 529 verboten hatten und deren  letzte Leiterin in einem typischen Anfall christlicher, d.h. perfider, „Nächstenliebe“ und „Feindesliebe“ ermordeten.

 

Danach war  für Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende das Licht des Geistes und der Vernunft in  der westlichen Hemisphäre erloschen. Blödiane, Letzte, die so, so gerne die „Ersten“ sein wollten, spielten nun – typisch christlich! – die „Ersten“! Eine Kette abscheulichster Verbrechen  - statt Philosophie - war nun für die folgenden Jahrhunderte durch diese Barbarensekte des rechtskräftig verurteilten Schwerverbrechers und Todessträflings angesagt.

 

Die Philosophie wurde durch die Verbrechen einer Religionsmafia ersetzt, der Geist durch die Niedertracht von Religionsganoven, die sich zu Sklavenhaltern der Menschheit aufschwingen wollen.  Der angeblich Gekreuzigte, der sich schlau durch einen Stuntman „vertreten“ ließ, kreuzigte in Wirklichkeit die Welt [xxiii] – und das am wirksamsten in der Maske des Gegenteils, des heuchelnden, betrügerisch "Leidenden am Kreuz". Auch heute leidet das Geistesleben in christlich versklavten und terrorisierten Ländern   noch immer und erheblich unter der Tyrannei dieser Religionsdesperados. 

 

 

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Anmerkungen:

 

 

 

 

[i]  Aurelius Augustinus (« hl. August ») C. Acad. III, 41

 

[ii] Porphyrios, Über Plotins Leben und über die Ordnung seiner Schriften, in: Plotins Schriften, übers. Von Richard Harder, Hamburg 1958,  Bd. Vc, 16, 80

 

[iii]  Porphyrios, a.a.O.13, 68

 

[iv] Parmenides, vom Wesen des Seienden, die Fragmente, hg.v. Uvo Hölscher,  Frankfurt 1969, Fragment 2

 

[v]  a.a.O.  Fragment 3

 

[vi]  a.a. 0. Fragment 6

 

[vii] ebd.

 

[viii] A.a.O. Fragment 8

 

[ix] Ebd.

 

[x] A.a.O. Fragment 6

 

[xi]  Johann Gottlieb Fichte, Anweisung zum seligen Leben, hg. Fritz Medicus, Hamburg, 1970 , S. 35: " ... wir sind die eigentlichen Nachfolger der Alten, nur dass wir klar einsehen, was für sie dunkel blieb; die vorher erwähnte Philosophie aber ist eigentlich gar kein Fortschritt in der Zeit, sondern nur ein possenhaftes Zwischenspiel, als ein kleiner Anhang zur völligen  Barbarei."   

                                                              

[xii]  Parmenides, a.a.O. Fragment 8 , Zeile 3 f

 

[xiii] A.a.O. Zeile 29 f

 

[xiv] Vergleiche hierzu auch:  Hölscher, U.,   Parmenides, a.a.O. S. 63

 

[xv] Vergleiche hierzu ebd.

 

[xvi] Gäbe es nun eine Zeit, von der ab sein Sein begann, dann könnte man im vollen Sinne von ihm sagen, daß er sich hervorgebracht hat; jetzt aber, da er das, was er ist, schon war, auch ehe es die  Ewigkeit gab, soll  sein ‚sich  Hervorgebrachthaben’  das Zusammenfallen meinen von Hervorgebrachthaben und  Ihm selbst; denn sein Sein ist identisch mit seinem Hervorbringen, das gleichsam ein ewiges Gebären ist ... War aber nichts vor ihm da, so ist es das  Erste : und zwar nicht nach der Reihenfolge, sondern nach der Vollmacht und dem Vermögen, welches im reinen Sinne freibestimmt ist.“ Plotin, Enneaden VI, 8. 20 f (178 f),  zitiert nach:  Plotins Schriften – Deutsch - Griechisch, Deutsche Übers. Richard Harder, neu bearbeitet Rudolf Beutler, Willy Theiler, Hamburg 1958,  Bd. IVa

 

 

[xvii] Vgl. Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, hg. Gerd Irrlitz und Karin Gust, Leipzig 1971, Bd. III, S. 90f

 

[xviii] Hegel a.a.O. 92

 

[xix]  Hegel ebd.

  

[xx] Hegel a.a.O. 93

 

[xxi]  Porphyrios a.a.O. 16 , 81

[xxii] "Mit meiner Verurteilung des Christentums möchte ich kein Unrecht gegen eine verwandte Religion begangen haben, die der Zahl der Bekenner nach sogar überwiegt: gegen den Buddhismus ..." Friedrich Nietzsche, Der Antichrist, § 20 auf http://www.geocities.com/hatrott/verbatim.htm

 

 

[xxiii] „ ...for Jesus came to crucify the world.“(... denn Jesus kam, um die Welt zu kreuzigen). The Gospel of Philip (Das Philippusevangelium), Translated (into English) by Wesley W. Isenberg  auf: http://www.gnosis.org/naghamm/gop.html