Hans Henning Atrott

Initiator der Sterbehilfe in Mitteleuropa,

Buchautor in Nord-Amerika

 

Offener Brief an:

Herrn

Klaus Wowereit

Regierender Bürger-
meister von Berlin
- Senatskanzlei -

Jüdenstr. 1
10178 Berlin

Per Telefax (030) 9026-2013

 

Herrn

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Beuthstr. 6 - 8
D-10117
Berlin-Mitte

Per Telefax 030 9026 5001 und

 

 

Nachrichtlich geht dieses Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden der SPD (Michael Müller, MdA), der LINKEN (Udo Wolf, MdA), der GRÜNEN (Ramona Pop, MdA) und der F.D.P. (Christoph Meyer, MdA) per Email und/oder Telefax.

 

1.) Einrichtung einer Hotline für sexuell missbrauchte Kinder in Berlin. 2.) Forderung nach einem Entzug der Genehmigung für das Betreiben von Bildungseinrichtungen für die christlichen Kirchen 3.) Die am 22.2.2010 von den kath. Bischöfen  beschlossene „rückhaltlose Aufklärung“ der Sexualverbrechen setzt einen Meineid gegen die geltende (geheime) „Instruktion“ des „Heiligen Stuhls“ von 1962 voraus und ist daher bekanntes Affentheater.

Los Gigantes, den 23. 2.2010

 

Sehr geehrter Herr Reg. Bürgermeister, sehr geehrter Herr Senator!

 

Man kann nach dieser nicht endenden Abscheulichkeit von Sexualverbrechen christlicher Funktionäre an Kindern bzw. Jugendlichen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, d. h. alles so weitermachen, als wäre nichts gewesen. Die Sexualstraftaten christlicher Funktionäre geschehen zu häufig und ubiquär. Man kann sie daher nicht als Verfehlungen einzelner Unpersonen definieren. Sie werden gedeckt durch vatikanische Instruktionen (siehe weiter unten) und folglich durch Kirchenobere. Das macht aus den Verbrechen einzelner ein organisiertes Verbrechen: Anstatt ihrer Pflicht zur Strafanzeige nachzukommen, versetzt die Christensekte die Täter. Damit werden den Sexualverbrechen solche der Strafvereitelung durch die kirchliche Organisationen hinzugefügt. Wer das tut, ist nicht für Bildungseinrichtungen qualifiziert. Ihm ist die Genehmigung für das Betreiben solcher Einrichtungen zu entziehen.

Es ist eine Beihilfe zu solchen abscheulichen Verbrechen, wenn das Canisiusgymnasium nun weiter wursteln darf. Die christlichen Funktionäre unter diesen Umständen weiterhin im Erziehungswesen belassen, ist dasselbe als würde man Raubkatzen setzen, ein Hühnerhaus zu bewachen. Sie können sicher davon ausgehen, dass die Raubkatzen immer mit schönen Ausreden aufwarten, warum, ach wie „schrecklich“, die Hühner sich in ihren Mägen, anstatt im Hühnerstall, befinden … Und, wenn sie Christen sind, dann lügen sie noch heute so ...

Die christlichen Täter und ihr nicht unbeträchtliches mediales Umfeld versuchen einmal mehr durch bekannte Heuchelei der „Entrüstung“, die Felle vom Davonschwimmen zu retten. Indirekt wollen die christlichen Sexualverbrecher und deren Umfeld ihren Betrugsopfern weismachen, dass ein schändlicher Sexualverbrecher, der so die Seele kleiner Kinder mordet, sich aber theatralisch an die eigene Brust schlägt, „moralisch“ weitaus besser sei als der gesetzestreue „Langweiler“, der von solchen Verbrechen und Abscheulichkeiten Abstand nimmt. Verbrecherherz, was willst du mehr? Das sagen die Christen allerdings nur, wenn es um ihre Verbrechen geht. Ansonsten können sie sich nicht genug über Fehlverhalten anderer aufblasen.

Christenfreiheit ist nicht mit Religionsfreiheit zu verwechseln!  Was haben Kinderschändungen mit Menschenrechten und besonders Religionsfreiheit zu tun? Dagegen mit Christenfreiheit schon!  Der Staat ist verpflichtet, Verbrechen zu verhindern. Davon haben die Christen schon einiges zu bieten (vgl. Liste der christlichen Verbrechen dargeboten vom Papst am 12. März  2000) und bieten auch immer wieder etwas (mit dem üblichen Affentheater von „Reue“) … Heimtückischer Vertrauensbetrug ist (auch) der Erfolg der Verbrechen dieser Pädophilen.  Die bekannt gewordenen Verbrechen sind Ausdruck großer Christenfreiheit in Berlin und in Deutschland, aber nicht von Religionsfreiheit. Die bereits erwähnte unglaubliche, aber wahre Liste der christlichen Verbrechen, dargeboten vom Papst am 12. März 2000 beweist, dass Christenfreiheit und Religionsfreiheit ein Antagonismus ist. Diese Verbrechen wie die Perfidie von gespielter „Reue“ werden sich bei anhaltender Christenfreiheit immer wiederholen. Welcher humanitäre Fortschritt musste dieser Sekte nicht abgerungen werden …?

Christliche Sexualstraftäter gibt es solange, solange es diese - von Selbstlob stinkende - Sekte gibt …  Frühchristliche Schriften berichten sogar von einem Sexualmord des Simon Petrus an der kleinen Tochter eines Gärtners. Auch über den Christengott Jesus, der sonst als „Eunuch“ in Vertrauensbetrug gelogen wird, berichten frühchristliche Schriften sexuelle Verhaltensweisen, die damals mit der Todesstrafe bedacht waren. Dies beweist schon die Heimtücke gegenwärtig gespielter „Reue“, die zur Voraussetzung die Einmaligkeit dieser Verbrechen hätte. Die Straffreiheit für christliche Verbrecher, d. h. die Christenfreiheit, muss beendet werden. „Entschuldigungen“ der Christen sind lächerlich, weil sie nur zum eigenen Vorteil versucht werden, während die Christen ihre  Gegner mit beispielloser Perfidie, wenn nicht Grausamkeit (vgl. Liste vom 12.3.2000),  vernichten. Obendrein werden die Opfer nicht gefragt, ob sie eine „Entschuldigung“ der Christen überhaupt annehmen. Mein Gott, wie hatten sich die Christen aufgeblasen, als, z. B. die Scientologen, vor wenigen Jahren eine Geschäftsstelle in Berlin errichteten. „Verbot“ war hier einmal mehr die „frohe Botschaft“ der Sekte der Perfidie von „Feindesliebe“ und leider auch die einiger Berliner Senatoren. Die christlichen Schlosswölfe im RBB legten sogar Inquisitions-Sonderschichten ein … Anstatt gegen die Scientologen, hätte der Senat schon am 12. März des Jahres 2000, d. h. gleich nach dem Geständnis des Papstes über die Verbrechen seiner Sekte, sofort in dieser Weise aktiv werden müssen! Diese Liste beweist ein organisiertes Verbrechen, das somit keine Rechtsgrundlage der Existenz hat.   Die zuvor unter Vertrauensbetrug hartnäckig geleugneten Verbrechen haben Bedingungen ihrer Möglichkeit (Kant). Ist Deutschland dem Menschenrecht der Religionsfreiheit oder (dem Verbrechen) der Christenfreiheit verpflichtet?

 

Mir liegt die englische Version einer (geheimen) Instruktion des „Heiligen Stuhls“ von 1962 an alle Bischöfe auf dem Globus vor, die alle Bischöfe zwingt:

a) sexuelle Straftaten nur intern zu untersuchen und  b) alle Betreffenden per Eid zum Schweigen über diese Verbrechen zu verpflichtet.[i]  Um dieses Schreiben nicht aufzublähen, gebe ich als Nachweis „nur“ die Quelle im Internet bekannt. D. h., die Beteuerung einer ernsthaften „Aufarbeitung“ dieser Sexualverbrechen ist ein ähnlicher Vertrauensbetrug wie diese Verbrechen es selbst sind. Die Katholikensekte denkt überhaupt nicht daran, Sexualverbrechen, die von ihren Funktionären verübt werden, den staatlichen Behörden zur Anzeige zu bringen.  Eine Organisation, welche eigene Regeln über die Gesetze eines Staates stellt, ist eine Mafia.  Sie wird sich immer das „Recht“ auf Verbrechen herausnehmen. Zunächst wäre diese Instruktion zurückzunehmen. Deshalb wären auch noch weitergehende Maßnahmen bzw. Verbote zwar nicht mit Christenfreiheit, wohl aber mit den Menschenrechten vereinbar.

Ich fordere,

·      wegen des Risikos von Straftaten, die Betriebserlaubnis allen christlichen Einrichtungen im Bildungswesen zu entziehen (Dies ist auch auf christliche Kindergärten zu beziehen.),

·      die Einrichtung einer Hotline, an welche sich Kinder bei sexuellen Missbrauch – durch wen auch immer – wenden können (Diese muss in allen Berliner Schulen ausgehängt sein),

·      anstelle um Christenfreiheit, sich künftig um Religionsfreiheit zu bemühen.

 

 


[i]  From the Supreme and Holy Congregation of the  Holy Office for all Patriarchs, Archbishops, Bishops … Instruction on the Manner of Proceeding in Cases of Solicitations, The Vatican Press, 1962, Elektronisch veröffentlicht: http://image.guardian.co.uk/sys-files/Observer/documents/2003/08/16/Criminales.pdf, letzter Aufruf 21.2.2010

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